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Im Nordosten unseres Ortes erstreckt sich das größte
Waldgebiet der Gemeinde Wedemark, der etwa 400 ha große Forst Rundshorn.
Größtenteils wachsen dort Kiefern, inzwischen auch etwa 10% Eichen und einige Buchen.
Die Steigerung des Laubwaldanteiles wird unter anderem aus dem staatlich erhobenen Wasserpfennig
finanziert. In vergangenen Zeiten war der Anteil der Laubbäume höher, es wurden aber zum
Beispiel nach dem Krieg große Abholzungen als Reparationsleistungen
vorgenommen. 1971
wurde im Rundshorn ein Trimm - Dich - Pfad angelegt, der von Sportlern und
Familien gleichermaßen gern genutzt wird.
Geschichtlich wird der Forst noch
früher als Elze erwähnt. In einer Grenzbeschreibung der Diözese Hildesheim aus dem
10.Jahrhundert heißt es, dass die Grenze im runteshornam verlief.
Ferner wird das Waldgebiet in einer Urkunde vom 6.Mai 1354 erwähnt, nach der Herzog
Wilhelm von Braunschweig - Lüneburg dort Gericht hielt, zu dem Junker Adolf von
Schaumburg, der Graf von Roden - Wunstorf und viele Ritter und Knappen erschienen waren.
So war im Rundshorn damals eine wichtige Malstätte (gekennzeichneter
Ort).
An der Gemarkungsgrenze zu
Wieckenberg
liegt der Hellern. Hier finden wir einen etwa 60%-igen Laubwaldanteil mit zum
Teil großen alten Buchen und Eichen. *2
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