Hoefe verschwinden

  • 700 Jahre von Elsenhusen bis Elze

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Bild: Otto Hemme

Die schönen Sandsteintorpfeiler, die früher die Einfahrt zu Bütehorns Hof markierten, sind verschwunden.

Die Veränderungen in unserer modernen Industriegesellschaft sind gewaltig. Vieles davon nehmen wir gar nicht mehr wahr oder verdrängen es einfach, weil der Kopf mit den Anforderungen des Alltags voll ausgelastet ist. Wenn man aber so wie ich, auf einem Bauernhof in Elze aufgewachsen ist, erlebt man den Weggang der Höfe vielleicht intensiver als andere.

Statt auf zwei Nachbarhöfe zu blicken, stehen nun auf Lenkens Hof zu meiner Linken zwei Blöcke mit insgesamt acht Reihenhäusern. Drei Eichen an der Grenze zu Brüggemans und die alte Kastanie an der Hohenheider Straße wurden gefällt. 

Auf Bütehorns Hof ist zwar das schöne Haupthaus von 1905 stehen geblieben und restauriert worden. Wo aber früher Kuhstall, Scheune und Backhaus das Hofidyll abrundeten, stehen heute Einfamilienhäuser. Auch die elf Eichen, die die Grenze zu Lenkens Hof markierten, mussten der Bauwut weichen.

Hinter diesen beiden Grundstücken sind in Bombecks Gemüsegarten noch einmal vier Häuser entstanden. Das Bauerndorf Elze wird im neuen Jahrtausend kein Bauerndorf mehr sein. Es sei denn, dass derartige Exesse zukünftig gestoppt werden können.

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