| Name
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„Kreuger“ ist die niederdeutsche Schreibweise für „Krug, Krüger“.
Das bedeutet, dass zu diesem
Hof schon sehr lange der Dorfkrug gehörte. In der Musterungsliste von
1606 wird zum ersten Mal der Krüger Curdt Beekmas erwähnt. Eine Urkunde
im Hauptstaatsarchiv Hannover bezeugt, dass hier in unmittelbarer Nähe
der Gastwirtschaft schon 1599 ein Mord begangen wurde.
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| Größe
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Halbmeyer Hof im
Kontributionskataster von 1678
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| Haustyp
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Vierständer -
Hallenhaus von 1864 mit quergestelltem zweigeschossigen Haupthaus von 1911
(nur Obergeschoss). Der Ausbau geschah, um Gästezimmer zu schaffen, die
wegen des Wasserwerkneubaues dringend gebraucht wurden. Restaurierung der
Gaststättenräume in 1980 – 1981, Umbau zu Privatwohnraum 2001 und 2003
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| Giebelinschrift |
„Herr Gott und Schöpfer dieser Weld der alles was
da lebt erhält Beschütze diesen Bau in Gnaden vor Feuer und vor
Wasserschaden vor Stürmen und vor Ungewittern die seinen festen Grund
erschüttern in alles segne Gott zu dieser Zeit und nochmals dort in
Ewigkeit“ Dietrich
Ludwig v. Tiepermann 1863
Dorette v. Tiepermann geb. Münkel
Meister L. Fricke
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| Nebengebäude |
Dreifach
Quer - Durchfahrt - Scheune
Rechteckfachwerk, wahrscheinlich um 1600 erbaut. Das quadratische
Fachwerk wurde später vermutlich als Zierde eingebaut (restauriert 1988 - 89). Das Gebäude ist
heute ein Vier – Familien – Fachwerkhaus.
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Backhaus
(restauriert 1986), gemeint ist das kleine Fachwerkhaus im hinteren Hofteil. |
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Remise von 1907 in Fachwerkbauweise erstellt (restauriert
1989). Das Gebäude ist heute Carport. |
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Schweinestall
erbaut 1926 in Kalksandstein. Teilweise Abbruch in 2007
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| Hofqualität
1777 |
Gerhard Niemeier hatte als Lehen von Mandelsloh zu Duendorf einen
Halbmeyer Hof und einen Koth Hof, eine Ehefrau, eine Tochter unter 18
Jahren und zwei Mägde, also musste der Hof fünf Personen ernähren. Zum
Hof gehörten weiterhin ein Wohnhaus mit drei Nebengebäuden, vier Kühe
und sechs Rinder, zwei Pferde, 15 Schafe, ein Schwein, 30 Morgen Land,
vier Fuder Wiese, zwei Himten Einfall Gartenland und einen Obstbaum.
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| „Notkuhle“
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Hinter dem Vier – Familien – Wohnhaus ist ein Kinderspielplatz angelegt. Diese Senke war eine „Notkuhle“ - ein Feuerlöschteich.
Nach Inbetriebnahme des Wasserwerkes 1911 trockneten diese Notkuhlen, von denen es
vier oder fünf in Elze gab, aus.
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