| Wahrscheinlich hat sich Carsten Stille nach dem Dreißigjährigen Krieg
hier in
Elze niedergelassen und eine neue Existenz gegründet oder eingeheiratet. Den Hofnamen
Brähls wird er mitgebracht haben. Else Brüggemann weiß zu berichten
dass ihre Stiefmutter Sina Leseberg den Namen Brähls von "von der
Brelie" ableitete. Bisher ist in unseren Dokumenten dieser Name
allerdings noch nicht aufgetaucht. Wilhelm Leseberg hatte nach dem Zweiten Weltkrieg keinen
Hofnachfolger, weil der einzige Sohn Richard 1945 bei der Rückführung
aus Russland in einem Lazarett in Dänemark starb. 1949 kamen Else und Willi Brüggemann aus Buchholz bei Schwarmstedt hierher,
um den Hof zu bewirtschaften. Zunächst wurde Else von Lesebergs
adoptiert, dann arbeiteten die beiden bis 1959 für Lesebergs. Von nun an
war der Hof bis zum Tod von Sina (+ März 1966) und Wilhelm (+ Dezember
1966) gepachtet. Willi Brüggemann starb 1971, zwei Jahre bevor Else den
Hof an ihren Sohn, den jetzigen Hofbesitzer Ludwig Brüggemann
weitervererbte. Zwischen Brähls und Lüken Hof war früher ein Weg (die
Verlängerung der Alten Trift bis zur Poststraße). Erst durch den Kauf
1973 wurde aus Brähls und Lüken Hof auch eine einzige Hofstelle. Hier
ist ein Bild: Alte Trift
Bis
1970 hatten Brähls auch einen Zeltverleih mit Tischen und Stühlen als
Zubrot. |