Beckmannshof

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  • Beckmanns Hof

Werner Reichenbach schreibt:

Beckmanns, (Warken, Menten und Heinken) waren früher ein Meyerhof und blieben es bei der Belehnung durch den Herzog in Celle bis zur Aufhebung der Lehenherrschaft. Heinkenhof wurde seit etwa 1800 nicht mehr für sich allein bewirtschaftet, sondern auf die anderen beiden Höfe aufgeteilt. Das Wohnhaus wurde als Miethaus genutzt und ungefähr 1900 wegen Baufälligkeit abgebrochen Heineken . Es stand an der Hohenheider Straße wo heute Heidkes und Weißmann/Miller wohnen.

Warken Hof = Reichenbach

Menten Hof = Tündermann

Heinken Hof = wurde etwa 1800 aufgeteilt auf Warken und Menten

Signatur: Hann. Des 4.

Neue Signatur: Kleine Erwerbung A 15

(Bussesche Aufzeichnung)

Beckmann-Hof Eltze. 30. 1. 1662.

Etwa 1610 sind die Menten vom Fuerberge (Fuhrberg) in den 1/4 - Hof Beckmann geheiratet. Mente hat 660 Rthr., ohne Weddeschatz, eingebracht, nur damit der Hof entschuldet und verbessert (wird). Menten ist 1640 von Kriegsleuten ermordet.

Der Hof ist ursprünglich ein Hof gewesen und Beckmannhof genannt.

Der Hof ist in 1/2 und 1/4 Höfe aufgeteilt. Die beiden 1/4 Höfe haben 1662 Henning Mente u. Cord Michael innegehabt). Lehnsherren: Die Herzöge in Celle. Henrich Beckmann hat sich aufs Kaufschlagen gelegt und dadurch den Hof zugrunde gerichtet. Fast die 1/2 Landes versetzt. Die Menten haben ihren vierten Teil ausgezeichnet im Stande. Michael hat ebenfalls den 1/4 Hof heruntergewirtschaftet.

In den Jahren 1612/14 hat Beckmann 31 Stck. Landes mit 30 1/2 Himbten Einfall versetzt und dafür etwa 600 Taler Schulden aufgenommen.

1666 wird Curdt Beckmann als der Älteste von seinen Vettern mit einem Hofe zu Eltze belehnt. "Und wir, gemelter Fürst, wollen und sollen ihnen des genannten Hofes bekenniger Herr und wehrende wesen, wor, wann und wie offt Sie daß von uns eschen oder eschen lassen doch uns und einem jedem an seinem Rechten unschädlich.

Georg Wilhelm                        Zelle 15. Febr. 1666

 

Der Gutachter der Lehnskammer hat das Lehn für ein Feudum propium (gehalten). Der Hof ist im Amtsregister als "Herrschaftliches Meiergut" bezeichnet.

Die 3 Besitzer haben sowohl ordinären Herrendienst, als Burgfesten, Jagdfolge, Kriegerreisen, Holzfuhren, nachbargleich zu verrichten.

4 Talr. Hofviehgeld, 16 himbt. Rauhhaber, 3 Stiege Hoffutter und Contribution ans Amt abzuführen.

Hans Mente sei vor 140 Jahren in den 1/4 Hof gekommen (1755). Die Teilung ist schon vor undenklichen Zeiten geschehen. Den Hof von Cord Michels hat Hans Beckmann aus Fuhrberg 1683 angenommen.

Die ...... der Beckmann an v. Bünow (Steccinelli) ist schon vor 1613 geschehen.

Contributionsbescheid von 1678 hat der Hof 188 Himbt. Ackerlandes und 43 1/2 Fuder Wiesenwachs.

1772 sind durch Rodung hinzugekommen 6 Stck. auf dem Fuhrenkampe. 2 Stck. auf dem langen Loh. 2 Stck bei dem Immenfloth. 2 Stck auf der hohen Heide. 1 Stck. im Wissel.

 

Beckmanns Hof Eltze.

1687   1/2 Hof Christof Beckmann

          1/4 Hof Hanß Beckmann (Wittibe)

          hiervon sind in den Kriegsjahren 21 Stck. und 6 Fuder Heu versetzt.

          1/4 Hof haben die Menten.

Belehnt sind: 1. Christof, Wasner, Cordt und Heinrich Beckmann.

                     2. Cord Beckmann Wasners Sohn.

                     3. Hanß und Heinrich Beckmann; Hanß Beckmanns                          Söhne.

Aus einem Verzeichnis der Beckmanns von 1724 geht hervor, daß die Ländereien in den verschiedenen Feldern Stück bei Stück liegen.

Die Teilung des Lehnshofes muß in ältesten Zeiten geschehen sein. Mente hat eine Beckmanns Tochter eingefreit und zur Abfindung den Beckmannschen Söhnen 600 Rthr. in den Hof verwandt.

Henning Mente hat 1662 die Versicherung erhalten, daß ihm bis zu seiner Befriedigung der 1/4 Hof erhalten bleiben solle. 1667 haben Henning und Cord Mente die gleiche Versicherung auf 9 Jahre erhalten. Die Bitte, in den Lehnsherrlichen Consens aufgenommen zu werden, ist nicht weiter verfolgt.

1691 hat Jürgen Heine, Cord Mentes Tochter gefreit. Der Hof ist also durch Heirat an Heine gekommen. Das andere 1/4 hat Curdt Michels ebenfalls durch Heirat innegehabt.

Michels ist ein schlechter Wirt, hat 1683 den 1/4 Hof an Johann Wibbeke abgegeben. Der jetzige Beckmann hat mit seinem Stiefvater Curdt Albert 1/4 Hof inne, der ehemals von Curdt Michels eingelöst ist. Der 1/2 Hof ist beständig im besitz der Beckmänner gewesen, bis er schließlich durch Heirat einer Beckmanns-Tochter an Cord Warnecke (1739) gekommen ist.

Der ganze Hof ist mit Lasten und Pflichten belegt.

 

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